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Zutaten für 10 Portionen

Teig

Füllung

Zubereitung

1. Aus allen Zutaten auf unbemehltem Brett einen halbweichen Teig machen. Wenn sich der Teig von Händen und Brett löst und glatt geworden ist, auf ein bemehltes Brett geben, die Oberfläche mit Öl bestreichen. Etwa 30 Minuten rasten lassen. Dann den Teig auf bemehltem Strudeltuch zu einem rechteckigen Fleck ausrollen und nach allen Seiten mit der Hand so dünn wie möglich ausziehen. Man greift dazu mit dem bemehlten Rücken der einen Hand unter den Teig, beginnt mit der anderen Hand immer von der Teigmitte aus in Richtung Tischkanten vorsichtig zu ziehen. Der Teig muss papierdünn werden und über die Kanten des Tisches gespannt sein.

2. Strudeläpfel sind grüne, kernige Äpfel; überreife sind dazu nicht geeignet. Bei stark säuerlichen Äpfeln muss man etwas mehr Zucker nehmen. Man bestreut zwei Drittel des ganz dünn ausgezogenen Strudelteiges mit den in Butter hellbraun gerösteten Semmelbröseln, dann mit den geschälten, blättrig geschnittenen Äpfeln, würzt mit Zucker, Zimt und Rosinen, eventuell Nüssen, beträufelt das freigelassene Teigdrittel mit zerlassener Butter und schneidet den dickeren Teigrand weg. Dann hebt man das Tischtuch hoch, rollt den Strudel gegen die freie Teigseite zu ein und legt den Strudel mit der Teignaht nach unten auf das schwach befettete Backblech, wobei man den Strudel entweder in entsprechend lange Stücke schneidet oder hufeisenförmig auflegt. Jetzt bestreicht man ihn mit zerlassener Butter.

3. Backofen auf 160–190 Grad vorheizen. Während der ersten Backzeithälfte wird der Strudel dreimal mit zerlassener Butter bepinselt. Backdauer: etwa 35 Minuten.

Der Apfelstrudel kann angezuckert warm oder kalt serviert werden.

Altwiener Apfelstrudel

Wird wie der vorstehende Apfelstrudel gemacht. Man gibt vor dem Zusammenrollen 14 l glattgerührten Sauerrahm oder leichtgeschlagenes Obers und 80 g grobgehackte Nüsse über die aufgestreuten Äpfel. Dieser Strudel wird gehaltvoller, molliger und ist daher auch sättigender. Die Altwiener Köchin nahm statt der Semmelbrösel gerne Kipfelbrösel.

Quelle

Sacher Kochbuch